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Steuertipp für Eltern und alle, die es noch werden wollen

Eltern sind im Zusammenhang mit ihren Kindern laufend mit einer Reihe von Ausgaben konfrontiert. Das reicht von Kinderbetreuungskosten für die Kleinsten bis hin zu Ausbildungskosten. Ein Teil dieser Ausgaben kann im Rahmen der Steuerveranlagung vom Finanzamt in Form von Steuergutschriften wieder herein­geholt werden.

Liegt das Einkommen des (Ehe)Partners unter € 6.000,– und wird für zumindest ein Kind im Jahr mehr als sechs Monate Familienbeihilfe bezogen, hat man Anspruch auf den Alleinverdiener­absetzbetrag. Diese Begünstigung ist nach Anzahl der Kinder gestaffelt und beträgt bei einem Kind inklusive Kinderzuschlag bereits € 494,–. Alleinstehende Mütter/Väter kommen ebenfalls in den Genuss dieser Steuergutschrift.

Für kinderreiche Familien ab drei Kindern mit Familienbeihilfe werden für das dritte und jedes weitere Kind zusätzlich € 20,– pro Kind und Monat als Mehrkindzuschlag ausbezahlt. Ist man zur Leistung von Unterhaltszahlungen für Kinder, die nicht im selben Haushalt leben, verpflichtet kann ein Unterhaltsabsetzbetrag beantragt werden.

Für jedes Kind, für das mehr als sechs Monate Familienbeihilfe bezogen wird, kann von nur einem Elternteil € 220,– als Kinderfreibetrag in der Steuer­berechnung berücksichtigt werden. Möchten beide Elternteile einen Freibetrag geltend machen, so können beide € 132,– beantragen.

Aufwendungen für auswärtige Berufsaus­bildung von Kindern werden vom Finanzamt als außergewöhnliche Belastung mit einem Pauschalbetrag von € 110,– pro Monat anerkannt, wenn im Umkreis von 80 km keine vergleichbare Ausbildungsmöglichkeit besteht.

Für die Betreuung von Kindern, die das 10. Lebensjahr zu Beginn des Kalenderjahres noch nicht vollendet haben, können für die Kosten von Kinder­betreuungseinrichtungen oder pädagogisch geschulten Personen bis zu € 2.300,– pro Kind und Jahr steuerlich berücksichtigt werden.
Beste Grüße Ihr Steuerberater

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