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Pensionsberechnung leicht gemacht

Mit 1.1.2014 ist es so weit. In letzter Zeit ist es zwar ruhig um dieses Thema geworden, es ist aber schon längst beschlossene Sache - das Pensionkonto als Grundlage für unsere künftigen Pensionen. Betroffen sind alle Personen, die ab 1.1.1955 geboren sind.

Wurde von diesem Personenkreis bis zum 31.12.2004 zumindest ein Versicherungsmonat erworben, kommt es mit 1.1.2014 zu einer Kontoerstgutschrift, welche auf Basis einer „Parallelrechnung“ ermittelt wird. Bei Personen, die bis zu diesem Stichtag noch keine Versicherungszeiten vorzuweisen haben, wird die Pension nur nach dem Pensionskonto bemessen. Ab 1. Jänner 2014 gilt ausschließlich die Berechnung mit dem neuen Pensions konto. Dabei kommt es Jahr für Jahr zu Teilgutschriften, welche mit 1,78% der Jahresbeitragsgrundlagen (maximal Höchstbeitragsgrundlage) dem Pensionskonto gutgeschrieben werden.

Die Pension wird dann aus der Gesamtgutschrift berechnet. Diese Gesamtgutschrift, geteilt durch 14, ergibt die monatliche Pension laut Pensionskonto. Für die Feststellung des gesamten Versicherungsverlaufes ist ein Antrag auf Ergänzung der Versicherungszeiten zu stellen. Die Unterlagen hiezu werden von der Pensionsversicherungsanstalt übermittelt.

Daten für bestimmte Kindererziehungs-, Schul-, Studien- und sonstige Ausbildungszeiten sowie Präsenz- oder Zivildienst sind nachzuerfassen. Auch eine Erwerbstätigkeit im Ausland sollte bekannt gegeben werden. Die Höhe der Kontoerstgutschrift wird dann automatisch schriftlich mitgeteilt. Das Konto selbst kann mittels Bürgerkarte oder Handy-Signatur laufend abgefragt werden. Achtung: Wurde das Formular nicht vollständig ausgefüllt an die Pensionsversicherungsanstalt retourniert, kann die Kontoerstgutschrift dem Pensionskonto nicht in der richtigen Höhe zugeschrieben werden.

Die Pension könnte dadurch in Zukunft eventuell zu niedrig berechnet werden.

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