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Katzenjammer

Die Nationalratswahl ist längst Geschichte. Den rechtsgerichteten Hoffnungsträgern ist das angepeilte Ziel anständig „in die Hose“ gegangen und den linken Weltenverbesserern haben die Wähler ebenfalls eine lange Nase gedreht. Was ist übriggeblieben von der (Qu)Wahl?

Die beiden Großparteien - mangels Alternativen zu einer neuerlichen „Zwangsehe“ verurteilt - verhandeln und feilschen verbissen links und rechts eines (scheinbar) riesigen Budgetlochs. Was dabei herauskommen mag ist ungewiss. Einerseits spricht man unverhohlen vom Unwesen eines in Zukunft unfinanzier-baren Gesundheits- und Pensionssystems und die andere Seite befürchtet Kollateralschäden durch einen „Turbokapitalismus“. Während die einen den Untergang der Mittelschicht prognostizieren, sorgen sich andere über die Zügellosigkeit der Wirtschaft.

Vor dem Vorhang wird zwar ein „neuer Stil“ des Regierens propagiert, aber hinter den Kulissen scheint der Katzenjammer groß zu sein. Nach den Regierungsverhandlungen werden wir wissen, ob der budgetäre gordische Knoten entwirrt werden konnte. Der Katzenjammer wird dann noch lauter werden und ich wünsche mir einen schwarz-blau-rot-grünen „Quadrophonie-Katzenjammer“, denn wenn alle Seiten gleich laut jammern, dürfte ein ausgeglichenes Verhandlungsergebnis  erzielt worden sein. 

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, eine besinnliche Adventzeit, ein gesegnetes Weihnachtsfest sowie viel Glück und Zufriedenheit für das neue Jahr, 

Josef Khälß und das 
Woadsackteam.

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