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Altausseer Kiritåg: Feiern für einen guten Zweck

Das Altausseer Kiritåg-Bierzeltbier ist da!!! Dem in der kleinen Gösserbrauerei Falkenstein in Osttirol nach traditioneller Rezeptur gebrauten Kiritågbier wurde am 17. August eine triumphaler Empfang bereitet. Nun lagert es bei konstanter Kühle in einem Stollen des Altausseer Salzberges seiner Bestimmung entgegen. Das Altausseer Kiritåg-Bierzeltbier ist da!!! Dem in der kleinen Gösserbrauerei Falkenstein in Osttirol nach traditioneller Rezeptur gebrauten Kiritågbier wurde am 17. August eine triumphaler Empfang bereitet. Nun lagert es bei konstanter Kühle in einem Stollen des Altausseer Salzberges seiner Bestimmung entgegen.

Wenn sich die Wälder in herbstliche Farben kleiden  und die Temperaturen des Sommers ein wenig nachlassen, geht es in Altaussee noch einmal richtig heiß her: am ersten Wochenende im September ist Altausseer Kiritåg!!!

Früher einmal sehnte man die Zeit „nach dem Kiritåg“ herbei. Die Heuernte war eingebracht, die Sommerfrischler hatten längst ihre Koffer gepackt und waren abgereist. Das „Kleingrasln“ wurde eher als gemütliches Tun gewertet - im Dorf war Ruhe eingekehrt. Beim Kiritåg war man wieder unter sich und dankte dem Kirchen-patron, dem Heiligen Ägidius, für eine gute Jahreszeit „vor dem Kiritåg“.

Heute fiebert so manch einer dem dreitägigen Fest aus anderen Motiven entgegen. Tausende Kiritåg-Fans aus nah und fern werden wieder in Lederhose und Dirndlkleid „antanzen”. Zahlreiche Standler säumen dann wieder die Straße durch den Ort. Die eigentliche Drehscheibe des Kiritågs ist jedoch das Bierzelt der FF Altaussee, ein nach alter Tradition und mit sehr viel Mühe, Geschick und Geschmack ausgestattetes Holzstangenzelt, umringt von Schießständen, Autodromanlage, Schaukeln und Ringelspiel. 

Mit der Eröffnung der „heiligen Halle” beginnt ein erbitterter Kampf zwischen Wienern und den Bewohnern der Ausseerlandgemeinden um Einlass und Sitzplatz. Als Verstärkung der Ausseer sind neben den Ennstalern auch noch Salzburger, Steirer, Oberösterreicher und sogar Tiroler und Kärntner mit im Rennen. Das gesetzliche Rauchverbot macht den Altausseer Floriani-jüngern wenig Kopfzerbrechen, schließlich haben im Bierzelt ohnehin nicht alle Platz: „D´Nichtraucher sollen eini geh´n und d´Raucher bleiben draußen!”, heißt es lapidar. Das soll aber nicht heißen, dass Nichtraucher draußen unerwünscht sind…!

Am Samstagnachmittag um 13:00 Uhr wird das 58. Altausseer Kiritågbierzelt heuer mit dem Einmarsch der Trachtenkapelle Flatz/N.Ö. seine Pforten öffnen. Bereits ab 12:00 Uhr kann man im Bierzelt in Ruhe einen Platz finden und sich ein Mittagessen gönnen, bevor der große, dreitägige Rummel seinen Lauf nimmt. 

Die Bewohner von Altaussee sind stolz auf den Erfolg ihrer Freiwilligen Feuerwehr, auch wenn manche den Kiritågtrubel mit einem lachenden und einem weinenden Auge beäugen: „Hiaz wird´s schön långsam g´nuag…!” 

An diesem einen Wochenende werden ca. 10.000 Portionen Grillhendl, 9.000 Portionen Bratwürstl, 20.000 Semmeln und 600 Kilo Sauerkraut verzehrt. Ungefähr 70.000 Halbe Bier konsumieren die Bierzeltbesucher in zweieinhalb Tagen, das ist pro Quadratmeter Festgelände mehr Bier, als am Münchner Oktoberfest getrunken wird. 

Der Erlös vom Altausseer Kiritågbierzelt wird ausschließlich für die Aufrechterhaltung des Dienstbetriebes bzw. für den Ankauf von Einsatzfahrzeugen der FF Altaussee verwendet. Die Bierzeltbesucher essen und trinken quasi für die Sicherheit in Altaussee. Na, wenn das kein Motiv ist kräftig über die Stränge zu schlagen, oder…?

 

Die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Altaussee freuen sich auf euren Besuch!

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