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Ursprung Wildfisch

Ursprung Wildfisch Foto©Wolfgang Simlinger

Die Geschichte des Fischfangs ist so alt wie die Menschheit selbst und stellt seit jeher eine bedeutende Lebensgrundlage dar. Erste urkundliche Erwähnung fand der gewerbliche Fischfang im Salzkammergut bereits im Jahr 1280, doch lange galt Fisch als Herrenspeise und blieb dem einfachen Volk vorenthalten.

Heute muss man nicht dem Adel angehören, um kaiserlich zu speisen. Während der Saison betreiben die Fischer  am Hallstättersee, Grundlsee oder Toplitzsee Fischfang, wie es seit hunderten von Jahren in der Region Tradition ist. Dabei werden die Fische mithilfe von Netzen und Reusen ihrem natürlichen Lebensraum entnommen, um sie als WILDFANG anzubieten oder als Elternteile für die WILDKULTUR zu gewinnen.

Um dabei einen genetischen Austausch mit der wilden Seepopulation zu gewährleisten, werden von alljährlich im November beim Laichfischen Mutterfische aus dem Wildbestand gefangen. Sowohl die Mutter als auch der Vater sind echte Grundlseer Seesaiblinge, welche an der Zimitzbachmündung aus dem Grundlsee gefangen und abgestreift werden. Um nachhaltig zu wirtschaften, werden die Mutterfische wieder in den See zurückgesetzt und einige Zuchtfische in großzügig angelegten Mutterfischteichen gehalten, um die benötigte Eimenge zu gewährleisten.  

Jeder Fisch der WILDKULTUR ist ein Nachkomme eines frei lebenden WILDFANG-Naturfisches aus dem Salzkammergut und wächst in kristallklarem Gebirgswasser und einem der unberührten Wildnis sehr nahe kommenden Umfeld auf. Er ist ein direkter Nachkomme eines freilebenden WILDFANG-Naturfisches und wird als kulinarisches Erlebnis der Sonderklasse angesehen.

In Fluss und See sind der Ausseerland Saibling und die Forelle faszinierend zu beobachten, in den gemütlichen Gasträumen der GenussWirte lassen sie dem Genießer das Wasser im Munde zusammenlaufen, wenn sie dampfend auf dem Teller liegen. Egal wo Sie also dem Ausseerland Saibling oder der Forelle begegnen, es wird ein „haftig-g’schmackiges“ Erlebnis für die Sinne!

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