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„Wånn alle eine geh´n, dånn gehn nit alle eini!”

„Wånn alle eine geh´n, dånn gehn nit alle eini!”

Am ersten Septemberwochenende geht in der ansonsten so beschaulichen Loser-Gemeinde das 58.Altaussee Kiritågbierzelt über die Bühne und wird, wie jedes Jahr, das Dorf in den Ausnahme-zustand versetzen.

Zwar sind die Bewohner von Altaussee stolz auf den Erfolg ihrer Freiwilligen Feuerwehr, aber manche beäugeln den Kiritågtrubel mit einem lachenden und einem weindenden Auge: „Hiaz wird´s schön långsam g´nuag…!”

An den zweieinhalb „Kiritagen” werden ungefähr 10.000 Portionen Grillhemdl, 9.000 Portionen Bratwürstl gegessen und 60.000 Halbe Bier konsumiert, das ist pro m2 Festgelände mehr Bier, als am Müncher Oktoberfest getrunken wird. 

Das Rauchverbot in Festzelten macht den Altausseer Florianijüngern wenig Kopfzerbrechen, schließlich haben im  Bierzelt ohnehin nicht alle Platz: „D´Nichtraucher sollen eini geh´n und d´Raucher bleiben draußen!”, das soll aber nicht heißen das Nichtraucher draußen unerwünscht sind…:)

Der Erlös wird ausschließlich für die Aufrechterhaltung des Dienstbetriebes, bzw. für den Ankauf von Einsatzfahrzeugen verwendet. Daher essen und trinken die Bierzeltbesucher quasi für die Sicherheit in Altaussee. Na wenn das kein Motiv ist einen über die Stränge zu schlagen…?

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