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Giftig und trotzdem nützlich: Weißer Germer

Giftig und trotzdem nützlich: Weißer Germer

Wer kennt nicht das Sprichwort: „Es ist für alles ein Kraut gewachsen?“ Der Weiße Germer (Veratrum album) ist fast auf jeder Alm anzutreffen.

In mancher Alm geht es geradezu „weiß“ auf. Diese weißblühende Gift-Pflanze hat in den letzten zehn Jahren stark im Bestand zugenommen. Die Sennerinnen nannten es auch Hemman und Lauskraut. Ja der Volksmund deutet auf die Wirkung gegen Läuse hin. Das Lauskraut wurde gegen Läuse bei Mensch und Tier genutzt. Die krautige Pflanze wurde zerkleinert, gekocht und mit dem grünen Absud wurden die Haare gewaschen, bzw. das Fell der Tiere benetzt. Ich verwende den Absud des Weißen Germers für die schädlichen Baumläuse, die hauptsächlich die Blütenknospen (Fruchtträger) unserer Obstbäume befallen. So kann ich diese schädlichen Baumläuse erfolgreich reduzieren. Der Weiße Germer wird aufgekocht und der wahrlich „giftgrüne“ Absud mittel Sprühflasche aufgebracht. Der Weiße Germer macht den Blattläusen den Garaus. 

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