Land & Leute - Da Woadsack - Da Woadsackhttps://www.woadsack.atFri, 05 Mar 2021 14:57:24 +0100Joomla! - Open Source Content Managementde-deWoadsåck-Leser sind Gewinnerhttps://www.woadsack.at/land-leute/807-woadsack-leser-sind-gewinnerhttps://www.woadsack.at/land-leute/807-woadsack-leser-sind-gewinnerGeorg Eder übergibt einen besonderen Waidsack an die Gewinnerin vom Woadsack-Kreuzworträtsel.
In der 100. Woadsåck-Ausgabe dürfen wir Ihnen die Gewinner von besonders schönen Preisen vorstellen. Wir bedanken uns bei Georg Eder für einen originellen Waidsack und beim Verlag Anton Pustet für zwei Exemplare eines wertvollen Buches mit der Geschichte der Region Hinterberg.

Diesmal haben wir auffällig viele Einsendungen aus Bad Mitterndorf, Kainisch und Tauplitz erhalten. Kein Wunder, gab es doch für die Bewohner des Hinterbergtales einen besonders attraktiven Preis zu gewinnen: die Neuerscheinung des Buches von Günther Marchner „Vordergründig Hinterberg“, die Geschichte eines Tales im Steirischen Salzkammergut. Dass der Hauptpreis – ein  Ausseer Waidsack – auch nach Bad Mitterdorf ging, liegt bei so vielen Einsendungen aus dem Hinterbergtal in der Natur der Sache: Frau Dagmar Mandl aus Bad Mitterndorf/Sonnenalm durfte sich im Geschäft von Georg Eder in Bad Aussee aus den vielen originellen Waidsack-Modellen eines aussuchen. Übrigens, Georg Eder öffnet im Herbst in Grundlsee, nach jahrelanger Pause, wieder das Stammhaus von seinem Geschenke-, Holzspielzeug-, Krippen- und Waidsackgeschäft.

Zwei Exemplare des begehrten Buches von Günther Marchner konnten wir in der Buchhandlung Franz Mandl in Bad Mitterndorf übergeben an: Paul Dvorak, Bad Aussee/Radlingstraße und Frau Roswitha Gödl, Bad Mitterndorf/Röthschitz. Wir wünschen den Gewinnern viel Freude damit.

Und alles hat einmal ein Ende. Der langjährige Autor des Woadsåck-Kreuzworträtsels steht im 91. Lebensjahr und nimmt die 100. DA WOADSÅCK-Jubiläumsausgabe zum Anlass, sein letztes Kreuzworträtsel im Woadsåck zu veröffentlichen. Wir danken ihm für seine vielen netten Kreuzworträtsel und wünschen ihm einen schönen Lebensabend in Gesundheit.

Sie, liebe DA WOADSÅCK Leserinnen und Leser, haben in dieser Ausgabe die letzte Möglichkeit mit der Einsendung des richtigen Lösungswortes zu gewinnen, und zwar eine Einladung für zwei Personen zu einem Altausseer Seesabling inkl. Weinbegleitung in die Jausenstation für Feinsschmecker Kahlseneck. Elisabeth und Franz Pichler freuen sich darauf Sie zu bewirten! 

Na dann, Kreuzworträtsel auflösen einsenden und gewinnen, denn DA WOADSÅCK-Leser sind Gewinner!!!

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no-spam@woadsack.at (Josef Khälß)Land & LeuteWed, 22 Jul 2020 16:52:40 +0200
Martin Schwärz - mobile Pflege mit Herzhttps://www.woadsack.at/land-leute/805-martin-schwaerz-mobile-pflege-mit-herzhttps://www.woadsack.at/land-leute/805-martin-schwaerz-mobile-pflege-mit-herzMartin Schwärz - mobile Pflege mit Herz
Was braucht es, damit der Mensch sich wohl fühlt? Ganzheitliche Betreuung mit Herz! Das Ziel von Martin Schwärz ist es, mit seinem neuen mobilen Pflegedienst im Ausseerland, seinen Kunden und deren Angehörigen zu ermöglichen, den Alltag selbstbestimmt und sorgenfrei leben zu können.

Seit seinem 17. Lebensjahr befasst sich Martin Schwärz mit dem menschlichen Körper, dem Thema Gesundheit und Krankheit sowie der Psyche und Energetik des Menschen und seiner Umgebung. Durch seine ersten Erfahrungen im Rettungsdienst ist er zu dem Entschluss gekommen, eine Krankenpflegeausbildung zu machen. Diese hat er im Rotkreuzkrankenhaus in München absolviert. In dieser Zeit hat er auch erste Erfahrungen mit alternativen Behandlungsmethoden gesammelt. 

Nach insgesamt fünf Jahren Tätigkeit auf Intensivstationen in München und im LKH Salzburg ging sein Weg mehr in Richtung Langzeitpflege. Parallel dazu hat er sich ständig im Bereich Energetik, Osteopathie und Cranio-Sacral-Therapie fortgebildet. Zuletzt hat er beim VOSS-Institut die Compact Osteopathie© Ausbildung absolviert. 

Als Martin Schwärz 2018 nach Altaussee zog, lernte er die mobile Pflege kennen, aus welcher sich seine selbständige Tätigkeit als diplomierter Gesundheits- und Krankenpfleger und Energetiker entwickelte.

Seine mobilen Dienste reichen von der medizinischen Pflege, z.B. Verbandswechsel bei chronischen Wunden, über Unterstützung bei der Körperpflege, Beratungsgespräche zu pflegerischen Themen,  z.B. Demenz, Diabetes, Hilfsmittel, usw., Hilfe bei Antragstellungen, z.B. Pflegegeldantrag, Begleitung von Menschen und Angehörigen in der Sterbephase (Palliativpflege), Kommunikation mit Ärzten, Krankenhäusern, Apotheken, Sanitätshäusern. Auch Begleitung im Alltag, wie Spaziergang, Einkaufen sowie kleinere Haushaltstätigkeiten, z.B. kleinere Reparaturen, Rasenmähen gehören zu seinen Diensten. Des weiteren bietet er auch Cranio-Sacral-Behandlungen an.

Martin Schwärz nimmt sich Raum und Zeit und geht über die Grenzen der herkömmlichen mobilen Pflege hinaus, um seinen Kunden die bestmögliche Betreuung für ihre individuelle Situation zu ermöglichen.

Info & Anfragen:  Martin Schwärz
8992 Altaussee, Luptisch 2
Mail: office@pflegeausseerland.at
Telefon: +43(0)677 636 885 35

www.pflegeausseerland.at

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no-spam@woadsack.at (Josef Khälß)Land & LeuteWed, 22 Jul 2020 16:45:04 +0200
In 20 Jahren über 2.500 Projekte vermessenhttps://www.woadsack.at/land-leute/804-in-20-jahren-ueber-2-500-projekte-vermessenhttps://www.woadsack.at/land-leute/804-in-20-jahren-ueber-2-500-projekte-vermessenImmer einsatzbereit: das kleine, aber äußerst effektive Team  vom Vermessungsbüro Grick Bad Mitterndorf.
20 Jahre ist es her, dass sich Reinhard Grick in Bad Mitterndorf als Ziviltechniker selbstständig machte und eine erfolgreiche Existenz aufbaute. Seine Lebensgefährtin Gerti ist von Beginn an mit dabei.

„Ich hasse die Vermesser, die stehen nur herum und schauen!“ Seit Reinhard Grick bei einem seiner ersten Vorstellungsgespräche als frischgebackener selbstständiger Zivilingenieur diesen Spruch zu hören bekam, hat sich viel getan. Mit Pünktlichkeit und fairen Preisen haben sich er und sein Team, weit über die Grenzen der Heimatgemeinde Bad Mitterndorf hinaus, beste Referenzen erarbeitet. 

Mehr als 2.500 Projekte aller Größenordnungen hat das kleine „Grick-Team“ inzwischen vermessen. Bauvermessungen von gewerblichen Projekten, Sportanlagen, Kraftwerken, Schutzbauten und Infrastrukturprojekten waren ebenso darunter, wie Grenzvermessungen und Grundstücksteilungen.  Großprojekte wie z.B. die Traunseevermessung in der Katastralgemeinde Ebensee oder Vermessungen im Auftrag der Gemeinden Irdning-Donnersbachtal und  Stainach-Pürgg waren ebenso dabei, wie zur Zeit die Naturbestandsvermessung der drei Traunen, für Hochwasserstudien des Landes Steiermark - vom Ursprung bis ins wilde Koppental - eine anspruchsvolle sowie nasse Herausforderung.

Im Dezember wird Reinhard Grick 60 Jahre. Er hat die Hoffnung auf eine Nachfolge aus der Familie noch nicht aufgegeben, hat doch seine Tochter  Magdalena Vermessungswesen studiert. Aber derzeit hat für sie die Familie absoluten Vorrang (siehe Foto).

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no-spam@woadsack.at (Josef Khälß)Land & LeuteWed, 22 Jul 2020 16:42:32 +0200
Leut´ aufwecken und Schneeschaufeln: a Arbeit umsonsthttps://www.woadsack.at/land-leute/791-leut-aufwecken-und-schneeschaufeln-a-arbeit-umsonsthttps://www.woadsack.at/land-leute/791-leut-aufwecken-und-schneeschaufeln-a-arbeit-umsonst26. Juni 2019: Eindrucksvoll veranschaulicht uns dieses Bild, dass der Titel der Betrachtung von Dip.-Ing. Franz Bergler seine Richtigkeit hat.
Mein Großvater hat immer gesagt: „Buam, Leut´ aufwecka und Schnee schaufeln is a Arbeit umsonst - Wånn oana nu so guat schlåft, wird er gach wieda munter - und da Schnee geht eh im Frühjahr weg!“, wie kluge und wahre Worte vom Odat. Heute begreife ich erst, wie philosophisch mein Großvater war.

von Dipl.-Ing. Franz Bergler

Rosenbogen14.Februar2019Heute muss alles sofort und jetzt sein. Einen Jahresablauf gibt es nicht mehr. Auch Tag und Nacht sind gleich. Im Winter wird der Schnee bis in die höchsten Wälder von der Straße geräumt, damit die Holzarbeiten stattfinden können. Dahoam vor der Haustür wird mit einem Beserl jedes Fusserl Schnee sofort entfernt. Alle reden vom Biorhythmus und keiner lebt ihn wirklich.

Früher war der Schnee die Bettdecke für unsere Natur. Zuerst sind die Blätter und Nadeln von den Bäumen gefallen, sozusagen das Leintuch hergerichtet und dann hat der Schnee alles zugedeckt und die Natur hatte ihre Winterruhe. So kam auch der Mensch ein wenig zur Ruhe, hat im Winter gemütliche Tätigkeiten gemacht, wie etwa das Schnapsbrennen. Heute wird der Schnaps im Frühjahr oder im Herbst gebrannt, wann man halt gerade Zeit oder Lust dazu hat. 

Die Winterruhe des Menschen, des „Oha-Kemma“ gibt´s nicht mehr. Dafür ist das „Ausbrennt-Sein“ in die Mode gekommen. Schaut man in die sehr wichtige Einrichtung vis a vis vom Billa auf der Måriktleit´n, so befinden sich dort viele junge Leute - ein trauriges Abbild unserer Gesellschaft.

Von der Konsumgesellschaft rede ich gar nicht. Denke ich an die vielen Leute in der Vorweihnachtszeit, die im Einkaufstress von Kaufhaus zu Kaufhaus eilen, um dann unter dem Weihnachtsbaum Stille Nacht, Heilige Nacht singen, vergeht mir die Lust auf besinnliche Weihnachten. Weihnachten müsste ja wirklicher Weise „Fröhliche Ei-Nachtszeit“ heißen, weil gleich nach Weihnachten schon die Schokoladen-Osterhasen in den Regalen stehen. Unsere lieben Beigln, eine Fastenspeise, die einen tiefen Hintergrund haben, gibt´s auch außerhalb der Fastenzeit.

Radlfahren im Winter (Fat-Bikes, das sind Radl mit dicken Reifen) und Schifahren im Sommer (auf dem Gletscher) zeigen uns, dass es in Wirklichkeit keine Grenzen im Konsum gibt. Es muss alles im Jetzt geschehen. A propos im Jetzt, ständiges On-Line-Sein ist sowieso ein Muss. Die meisten von uns drehen ja durch, wann die Batterie unserer Quäl-Geister im Minimum ist. Gar nicht zu reden von einem Verlieren unserer Handys oder Smartphones. Wir sind ja ohne diese Dinger (Tamagotchi der fünften Generation) nicht mehr lebensfähig, sie sind die Hertzschrittmacher unserer Zeit.

Gott sei Dank muss das mein Odat nicht mehr erleben, er hätte gesagt: „Alles was schneller geht wie ein Ochs, is a Klumpt“. Odat schau bitte nicht oha auf die heutige Welt! Oder ist vielleicht die Corona-Krise ein Wink des Universums mit dem Zaunpfahl an die Menschheit , sich wieder zu besinnen…!

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no-spam@woadsack.at (DI Franz Bergler)Land & LeuteMon, 30 Mar 2020 00:08:25 +0200
60 Jahre Altausseer Bierzeltmusihttps://www.woadsack.at/land-leute/784-60-jahre-altausseer-bierzeltmusihttps://www.woadsack.at/land-leute/784-60-jahre-altausseer-bierzeltmusiDie Musikanten der „Altausseer Bierzeltmusi“ bedauern, dass sie die Auftaktveranstaltung ins Jubiläumsjahr „60. Altausseer Kiritågbierzelt“ absagen, bzw. auf eine späteren Termin verschiebe  n müssen.
Als Auftaktveranstaltung zum heurigen Jubiläum 60. ALTAUSSEER KIRITÅGBIERZELT hätte die Altausseer Bierzeltmusi am 18. April eine Mega-Bierzeltmusi Party unter dem Motto „60 Jahre Altausseer Bierzeltmusi“ angesagt. Leider kann diese Veranstaltung, wie so viele andere auch, auf Grund der aktuellen Situation nicht durchgeführt werden. Nehmen Sie sich Zeit und lesen Sie die interessante Geschichte von 60 Jahren Altausseer Bierzeltmusi!

Bei einem  Ausflug ins Oberösterreichische kam eine Gruppe  Altausseer zufällig in ein Bierzelt. Sie hatten so etwas noch nicht gekannt und beim „Zuakehrer“ floss das Bier in „Strömen“,  was beinahe ausgeartete und den Altausseer Gemeindesekretär kurzfristig in den Gemeindekotter brachte. Wieder daheim kamen dem Feuerwehrkameraden Kamerad Franz Pucher (Stacherl) und dem Salinen­musikanten Engelbert Köberl (Kåla Bert) der Gedanke: „So ein Bierzelt muss in Altaussee auch her!“ Und sie konnten die Feuerwehrkameraden von ihrer Idee überzeugen

Am ersten Samstag im September 1961 war es dann soweit: Am „Meschten Anger“ wurde das „1.Altausseer Kiritågbierzelt“ eröffnet. Erster „Bierzeltchef“ war der spätere Bürgermeister Karl Moser. Als Bierzeltmusi spielte eine „zusammengewürfelte Pass“: Heribert Raich hatte 1960 aus den Reihen der Salinen­musik eine kleine „Partie“ für die, damals sehr beliebten, See­konzerte gegründet. Die meisten Mitglieder dieser „Raichmusi“ setzten sich mit anderen  Salinen­musikanten, unter der Leitung von Kapellmeister Max Egger, als „Bierzeltmusi“ zusammen. 

1971 übernahm Heribert Raich die Kapelle von Max Egger und  ergänzte die Besetzung, sodass beinahe jede Art von gängiger Unterhaltungsmusik gespielt werden konnte. Unter seiner Leitung erreichte die Altausseer Bierzeltmusik, unter dem Namen „Altausseer Musikanten“, einen hervorragenden Ruf als Unterhaltungsmusik. Das musikalischen Repertoire von traditionellen österreichischen Märschen über böhmische Polkas und Walzer, hin bis zu alten Schlager-Evergreens und aktuellen Skihütten-Hits, aber im speziellen Steirer und Landler mit Singen und Paschen, garniert mit Faschingmarsch und Fetzenmarsch zeichnete die „Altausseer Musikanten“ aus. Engagements zu Festen in ganz Österreich und Deutschland waren die Folge. 1990 erhielten die Altausseer Musikanten, unter der Leitung von Heribert Raich, den „Hans-Gielge-Preis“ der Gemeinde überreicht. 

1996 übernahm Kapellmeister Wilfried Köberl die „Altausseer Musikanten“ und im Jahr 2000 Kapellmeister Andreas Langanger. Dieser  krempelte das Repertoire ordentlich um und brachte viele Nummern aus Rock und Pop mit ins Programm  ein. Seit 2009 leitet Robert Leu die Kapelle, welcher die „moderne“ Programm­entwicklung fortführte. 2014 entschloss sich die Kapelle wieder ihren ursprünglichen Namen, „Altausseer Bierzeltmusi“ anzunehmen. 

Gegründet für das „Altausseer Kiritåg-Bierzelt“, musiziert die Altausseer Bierzeltmusi seither jedes Jahr anfang September beim größten Herbstfest der Region. 20 Mann spielen an jeden der drei „Kiritage“ durchschnittlich sieben Stunden pro Tag für die zahlreichen Bierzeltbesucher auf und verzichten dabei auf jegliche technischen Hilfsmittel. 

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no-spam@woadsack.at (Josef Khälß)Land & LeuteSun, 29 Mar 2020 23:37:46 +0200
Ein Silberling kommt selten alleinhttps://www.woadsack.at/land-leute/776-ein-silberling-kommt-selten-alleinhttps://www.woadsack.at/land-leute/776-ein-silberling-kommt-selten-alleinEine außergewöhnliche Erfahrung für Johannes Kalß:  Silbermedaillengewinner bei einer Weltmeisterschaft.
Als am 27. August 2019 eine Reihe Böllerschüsse vom Rambichl in Altaussee ertönten, wussten nur Eingeweihte was das zu bedeuten hatte. Das anhaltende Böllergekrache und ein folgendes Feuerwerk veranlasste einen Anwohner zu der Bemerkung: „Ist der Krieg ausgebrochen…?“

Johannes Kalß Sen. bestreitet zwar, dass er den ersten Böllerschuss gezündet hatte, aber der Stolz auf seine Zwillinge Franz und Johannes war unüberhörbar: „Jetzt haben wir Silberlinge!“.  Auch Helmut Pilz, vorsitzender Geschäftsführer bei der AKE Ausseer Kälte- und Edelstahltechnik GmbH, meinte schmunzelnd: „Ab jetzt haben wir einen tollen Spitznamen für die Kalß-Brüder – die AKE-Silberzwillinge!“ 

Aber alles der Reihe nach: Im September 2012 begannen die Zwillingsbrüder Franz und Johannes Kalß aus Altaussee bei der AKE Ausseer Kälte- und Edelstahl GmbH  ihre Lehre in Metallbau. Vorerst ahnte noch niemand, welch talentierte Burschen der Betrieb eingestellt hatte, aber bald kristallisierte sich das überdurchschnittliche Talent der beiden sympathischen Burschen heraus. Sie bestritten siegreich Lehrlingswett­bewerbe und Berufsmeister­schaften und nach der erfolgreichen  Landes­meisterschaft 2015 bewarben sie sich zur Österreichischen Berufsstaats­meisterschaft/Sparte Metallbau 2016. Franz holte die Goldmedaille und sein Bruder Johannes Silber. Da nur der Sieger bei der Weltmeisterschaft antreten durfte, vertrat Franz Kalß im Oktober 2017 Österreich bei den WorldSkills in Abu Dhabi und gewann prompt die Silber­medaille. Den Vater veranlasste das, seine Freude mit einem gewaltigen Böllerschuss kund zu tun, schließlich hatte er schon seit Wochen prophezeit: „Wartet nur, der Franz landet auf dem Stockerl - aber dånn kracht´s g´scheit!“

Franz und Johannes Kalß sind sich einig: „Unser handwerkliches Geschick verdanken wir ganz bestimmt unserem Opa!“ Schon als kleine Buben hat er sie ständig in seine kleine Werkstatt mitgenommen und ihnen beigebracht, wie man bastelt und arbeitet, manchmal sehr zum Schrecken der Eltern, wenn sie die Knirpse funkensprühend beim Schleifen und Schneiden mit der Flex erwischt haben. 

Nach dem großen Erfolg seines Bruders in Abu  Dhabi wollte es auch Johannes wissen: Er meldete sich ein zweites Mal zur Österreichischen Berufsstaatsmeister­schaft an und holte im November 2018 in Salzburg tatsächlich Gold und somit das Ticket zu den WorldSkills  in Russland. Nach monate­langer Vorbereitung und intensivem Training war es dann soweit: Johannes Kalß startete für Österreich in der Sparte Metallbau bei den World­Skills im russischen Kazan. 

Von 22.- 27. August 2019 war es dann soweit. Über 1.350 Teilnehmer aus mehr als 60 Nationen in 56 unterschiedlichen Berufsrichtungen matschten sich um die Auszeichnung der Besten der Welt. Über 250.000 Besucher waren, im eigens dafür gebauten Kazan Expo International Exhibition Centre, vor Ort live dabei, TV-Sender berichteten weltweit darüber.Die Herausforderung, der Bau eines Panzermodells, war nicht einfach zu bewältigen und erforderte von Johannes Kalß sein gesamtes Fachwissen und sein bei der AKE erarbeitetes Know-How. 

Sein Trainer Johannes Pöll von der WKO Wien war in der internationalen Fachjury vertreten und fieberte so hautnah am Geschehen mit. Er versuchte im Dialekt seinem Schützling, für alle anderen unverständlich, Tipps zu geben: „Va giss de Beilogscheibn nit…“. 

Schlussendlich schrammte Johannes Kalß hautnah an Gold vorbei und gewann die Silber­medaille, genau wie sein Zwillingsbruder zwei Jahre zuvor in Abu Dhabi. Geschlagen musste er sich nur dem Kandidaten aus Korea geben, welcher ausschließlich auf diesen Wettbewerb hingedrillt wurde. Zufrieden erklärt „Lehrherr“ Helmut Pilz: „Der neuerliche Erfolg bei einer derartigen Großveranstaltung macht mich besonders stolz, denn es zeigt nicht nur, dass wir im Bereich der Lehrlingsausbildung am richtigen Weg sind, sondern auch, dass weltweit die besten Fachkräfte aus Österreich kommen!“ 

Irgendwie sind die beiden Brüder froh, dass langsam wieder Ruhe eingekehrt ist. Sie proben wöchentlich mit ihrem Volksmusik-Mentor Karl Grill und treten  mit ihm als „Die Drei“ bei kleinen Veranstaltungen auf. Um nach den Anstrengungen der turbulenten „Wettkampfjahre“ kein Zeitvakuum erleiden zu müssen, oder anders ausgedrückt, dass ihnen nicht fad wird, haben die beiden „AKE-Silberlinge“ am Elternhaus ihres Vaters eine umfassende General­sanierung in Angriff genommen. „Und wenn wir damit fertig sind,  kann er ja wieder einen Böller zünden…!“  J.K.

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no-spam@woadsack.at (Josef Khälß)Land & LeuteFri, 22 Nov 2019 10:06:15 +0100
Vater des Woadsåck-Kreuzworträtsels wurde 90https://www.woadsack.at/land-leute/769-vater-des-woadsack-kreuzwortraetsels-wurde-90https://www.woadsack.at/land-leute/769-vater-des-woadsack-kreuzwortraetsels-wurde-90Trotz seiner neunzig Jahre verblüfft Ernst Hausner immer wieder mit seiner erfrischenden Denkweise und seinem enormen Wissen.
Vor 17 Jahre kreierte Direktor Ernst Hausner das erste WOADSÅCK-Kreuzworträtsel. In mehr als 70 Ausgaben haben seine Rätsel die Woadsåckleser erfreut. Nun feierte das „Universal­genie“ aus Rottenmann die Vollendung des 90. Lebensjahres.

Groß war die Freude von Ernst Hausner, als seine gesamte Familie im Seniorenzentrum SeneCura Vasoldsberg zu einem gemeinsamen Geburtstags-Mittagessen zusammen kam - insgesamt mehr als 30 Personen belebten den Speisesaal. Besonders freute ihn die Anwesenheit seiner neun, teilweise nur wenige Wochen alten Urenkel. Es wurde geredet und auch Lieder durften nicht fehlen - Neffe Emanuel begeitete den Gesang auf seinem Keyboard. „Es ist wirklich wunderschön, dass alle Familien­mitglieder gekommen sind!“ freute sich der Jubilar, nur die beiden Enkerl aus Schweden fehlten, sie mussten zur Schule gehen.

Fleiß und Einsatzfreude gepaart mit einer kräftigen Portion Intelligenz waren  seit frühester Jugend ständige Begleiter von Ernst Hausner. „Ich kann da nichts dafür, das ist mir in die Wiege gelegt worden!“, meint er bescheiden. Seit seinem Lehrantritt bei der Palten-Stahl­industrie in Rottenmann als Industriekaufmann-Lehrling im Jahr 1943 ging es für den Sohn eines Schuhmachermeisters ständig bergauf. Auf Grund seiner Vielseitigkeit kam er im gesamten Werksbereich zum Einsatz, von der Buchhaltung bis zu den Werkstätten. Bald kannte er sich im Betrieb aus wie normalerweise nur „alte Hasen“. 

Eines Tages wurde der Lagerbuchhalter des Werkes auf Grund eines Fehlverhaltens an die Front geschickt, da musste der damals 17-jährige Ernst Hausner einspringen und innerhalb von sechs Wochen einen Nachfolger einschulen. Er erledigte diese schwierige Aufgabe bravourös, was ihm den Ruf als „Universal­genie“ einbrachte. Seine vorzügliche Arbeit bei der Palten-Stahl­industrie öffnete ihm die Tür zu neuen Wegen: Er stieg nebenberuflich als Finanzbuchhalter bei der Siedlungsgenossenschaft Rottenmann ein, alsbald fand er sich im Vorstand wieder. 37 Jahre lang war Ernst Hausner Vorstandsmitglied der Siedlungsgenossen­schaft Rottenmann, 20 Jahre  davon als geschäftsführender Obmann. 1972 wurde ihm der Berufstitel „Direktor“ zugesprochen. Als sich Ernst Hausner 1992 aus dem Berufsleben verabschiedete, kam er zur Erkenntnis, dass sich nur durch andauernde Kopfarbeit eine gewisse geistige Frische erhalten lässt. Daher begann er mit dem Kreieren von Kreuzworträtseln. Bei einem Urlaub 1990 in Südtirol recherchierte er die Umgebung auf das Genaueste und er machte daraus ein Kreuzworträtsel. Er schickte  es an die größte Südtiroler Tages-zeitung „Dolomiten“. Seither druckt die „Dolomiten“ regelmäßig Kreuzworträtsel von Ernst Hausner. „Als Vorstand der Siedlungsgenossen­schaft habe ich alles aus der Vogelperspektive gesehen und plötzlich steckte ich mitten in den Details!“ Auch in der Grazer Seniorenzeitung der ÖVP befinden sich regelmäßig seine Rätsel, das Sonntagsblatt beschickt er sporadisch. Dass auch die Woadsåck-Leser seit vielen Jahren in den Genuss  seiner Kreuzwort-Rätsel kommen, verdanken sie dem Umstand, dass Ernst Hausner sein Wissen und sein Können gänzlich honorarfrei zur Verfügung stellt - ein herzliches Vergelts Gott und weiterhin alles Gute!

J.K.

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no-spam@woadsack.at (Josef Khälß)Land & LeuteFri, 22 Nov 2019 09:38:03 +0100
Zwischen Erfolg und Ruinhttps://www.woadsack.at/land-leute/764-zwischen-erfolg-und-ruinhttps://www.woadsack.at/land-leute/764-zwischen-erfolg-und-ruinDrei Generationen Paul Adler auf einen Tisch: Sie führen voller Stolz das Erbe des berühmten Ahnen bereits in siebenter Generation erfolgreich fort.
Erzherzog Johann wollte den Hunger im Lande bekämpfen und die Landwirtschaft verbessern. Wir nehmen das Erzherzog Johann Gedenkjahr zum Anlass an Paul Adler aus Mühlreith bei Pichl Kainisch, dem Berater und Freund des „Steirischen Prinzen“, zu erinnern. Eine Niederschrift von ihm und sein Briefverkehr mit Erzherzog Johann geben Zeugnis, wie nah Erfolg und Ruin zusammenlagen.

Paul Adler, der keine Schule besuchen konnte, wollte die heimische Landwirtschaft stärken und erneuern. Wie schwer er zu kämpfen hatte, entnehmen wir einer Niederschrift vom 20. März 1816: „Als ich 1792 mein Guth übernommen habe, kam ich immer mehr in Schulden und schließlich in Gefahr, das Haus überhaupt verlassen zu müssen. Jetzt wollte ich nach Büchern wirtschaften und ließ mir von Graz Bücher kommen - sechs Theile - und ich richte mich ohne Ausnahme nach diesen, fand auch manches Gutte, aber meistens nichts rechtes und es ging weiter bergab. Aber ich, der alles durch die Bücher verwirtschaftet hatte, soll fort in die weite Welt - entweder Knecht oder Soldat werden? Als letzte Chance sollte ich alle Bücher verbrennen. Aber ich kaufte mir neue und zum Glück fielen mir nun die Rechten in die Hände. Und Gott sei Dank: sie öffneten mir die Augen!“
1811 ging Paul Adler nach Klagenfurt, um dort auf einem Musterbetrieb Maschinen, Geräte und die Fruchtfolgen kennenzulernen. Er ließ den eigenen Boden untersuchen, zeichnete über Jahre das Wetter auf und korrespondierte mit den bekanntesten Landwirtschaftsexperten in Europa.

1810 erfuhr Erzherzog Johann, als er gerade in Bad Aussee weilte, von diesem „seltsamen“ Adler Paul und besuchte ihn in Mühlreith, wo sie über drei Stunden über die Zukunft der Landwirtschaft sprachen. Erzherzog Johann war von dem Bauern begeistert und es entstand eine vertrauensvolle Freundschaft.

Paul bewirtschaftete von 1792 bis 1843 den Grünlandviehbetrieb in Mühlreith – drei bis vier Kühe mit Milchleistungen um 500 Liter pro Jahr, Schafe, Bienenstöcke und einen Obstgarten. Im Jahre 1792 holte er vom Kloster Seitenstetten in Niederösterreich Erdäpfel und baute diese zum ersten Mal in der Obersteiermark an. Der Getreideanbau ging aufgrund der Witterung oft daneben und er musste seine Familie mit sieben Kindern ernähren.
Wurde Paul zuerst von seinen Nachbarn wegen seinen außergewöhnlichen Ideen und Innovationen als Spinner gesehen, so startete er mit Erzherzog Johann eine neue landwirtschaftliche Zeitrechnung, auf der wir heute noch aufbauen. Paul Adler wurde von Erzherzog Johann zu den großen Feierlichkeiten in Graz und am Brandhof geladen, wo er nicht selten an der rechten Seite des Prinzen saß. Zahlreiche Briefe belegen die freundschaftliche Beziehung zwischen „dem Prinzen und dem Bauern“:

Auszug Brief
Vordernberg, am 11. Okt. 1824

„Mein lieber Paul!
Die mir übersendeten Alpenlieder erhielt ich dieser Tage und Danke dir dafür; was mich recht erfreut hat, ist die Ansicht deiner Gegend, welcher Popp recht gut getroffen hat. Einer Sennerin bedarf ich eben nicht, aber wohl ist eine für mein Haus in Vordernberg nöthig, diese hat drei Kühe zu besorgen (Heimkühe), bey der Arbeit im Hause, Küche und Garten helfen; sie muss verlässlich hinsichtlich Traue Ordnung und Reinlichkeit seyn - am allerwenigsten könnte ich in meinem Hause dulden, welche das herumlaufen und nachgehen allen Unterhaltungen gewöhnt wäre. Du weisst es ohnedies Paul, das es bey mir einfach und altväterisch zugeht. Schreibe mir also über alles dieses und auch wie ie siche Schreibt, bevor ich etwas bestimme. bleibe du und die deinigen recht gesund, bis ich dich wiedersehe und ich erlaube dir mir zu schreiben, es freut micht gewiss recht sehr. Dein aufrichtiger und gewogener Johann, Erzherzog.“

Paul Adler entwickelt mit dem Erzherzog die Landwirtschaftliche Gesellschaft (heute Landwirtschaftskammer) und wurde selbst von 1818 bis 1843 zum Vorsitzenden der Außenstelle in Gröbming gewählt. Es wurden in dieser Zeit Baumschulen eingerichtet, es wurde Zuchtvieh (Rinder und Schafe) von anderen Regionen Öster­reichs ins Ennstal und Ausseer­land gebracht, es wurde die Bienenzucht gefördert und es gab schon erste Ansätze einer alpenländischen Saatgutvermehrung von Kräutern.

Wie Erzherzog Johann diesen einfachen, biederen Landsmann aus Mühlreith schätzte, beweisen zwei Briefe in welchen er ihm mitteilte, dass er dessen goldener Hochzeit bewohnen wolle und die Kosten dazu übernehme.

Auszug Brief 
Wien, am 16. April 1843

„Hoffentlich wirst du glücklich nach Hause zurückgekehrt und wieder gesund seyn. Ich beantworte nun deine Fragen. Was die Briefe betrifft, so kannst du sie deinen Kindern hinterlassen. Was deine goldene Hochzeit betrifft, so werden wir, wenn wir nach Gastein reisen, anfangs Juli kommen. Weniger Umstände würde es in Aussee machen, jedoch wenn du mehr Freude für Kumitz hast, so kann die Copulation daselbst geschehen - ich gieb dir in Aussee in einem Gasthause, welches due bestimmen kannst eine Tafel auf fünfzig Personen, wozu die alle deine Bekannte, Verwandten und kinder einladen kannst - dann kannst du eine Musik bestellen, wozu kommen kann wer will. Diese ist meinen Antwort und jene der Frau - den zu bestimmenden Tage werde ich dann zu rechter Zeit noch schreiben. Das Geld habe ich in Gratz noch erlegt und du wirst es hoffentlich noch damals erhalten haben. Was wir wegen dem Vieh und die Kälber ausgeredet haben, dabey bleibt es. Johann.“

Auszug Brief
Vordernberg am 31. Mai 1843

„Also. Die Kirchenfeyerlichkeit in Kumitz, wie es dein Wunsch ist. Was die Tafel betrifft - so zahle ich dir für 50 Personen á 2 fl. Münz - dächte ich beim Walcher, die Landes-Musik zahle ich auch. Für Beamte und Bürgern ein Ball beim Strenberger, wo ich die Beleuchtung und Musik zahle, das Übrige gehet mich nichts an. Da können dann dort die Bürger und Herren essen und trinken oder es bleiben lassen nach ihrem belieben und selbst bezahlen. Das ist es, was ich zu erinnern habe. Hoffentlich wirst du nun ganz gesund seyn. Anfangs Juli komme ich nach Aussee. Meine Frau lässt schön grüssen. Gottlob sind wir alle gesund. Johann.“

(Quellen: Privatarchiv Familie Adler, Karl Buchgraber, LFZ Raumberg-Gumpenstein)

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no-spam@woadsack.at (Josef Khälß)Land & LeuteMon, 19 Aug 2019 10:09:29 +0200
Rauh #jung #talentiert #vielseitighttps://www.woadsack.at/land-leute/759-rauh-jung-talentiert-vielseitighttps://www.woadsack.at/land-leute/759-rauh-jung-talentiert-vielseitigWolfgang Rauh ist ein begeisterter Hobbykoch, aber daheim in Bad Aussee genießt er es sich bekochen zu lassen.
Wolfgang Rauh aus Bad Aussee wusste schon immer was er wollte, oder nicht wollte. Unbeeindruckt von Niederlagen und Rückschlägen verfolgte er konsequent seine Ziele, welche konträrer nicht sein könnten. Freundliches Lächeln, jugendliches Outfit, die Hände lässig in die Taschen der Shorts gesteckt. Der Händedruck von Wolfgang Rauh ist kurz und kräftig. Auf der Innenseite des muskulösen linken Unterarms hat er sein Namenskürzel „Wolf“ tätowieren lassen. Das deutet auf sein Action- und Kampfkunstfilme-Filmprojekt „WOLFMAN“ hin, welches er gemeinsam mit dem Schauspiel­kollegen und Freund Manuel Sefciuc 2010 ins Leben gerufen hat. Den Unterarm von Manuel ziert ebenfalls ein Tattoo mit seinem Namenskürzel:…
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no-spam@woadsack.at (Josef Khälß)Land & LeuteMon, 19 Aug 2019 09:40:22 +0200
Modernste Drehleiter für das Ausseerland-Salzkammerguthttps://www.woadsack.at/land-leute/753-modernste-drehleiter-fuer-das-ausseerland-salzkammerguthttps://www.woadsack.at/land-leute/753-modernste-drehleiter-fuer-das-ausseerland-salzkammergutModernste Drehleiter für das Ausseerland-Salzkammergut
Im Rahmen eines großen Festeaktes wurde im Zentrum von Bad Aussee eine neue Drehleiter ihrer Bestimmung übergeben.

Diese Drehleiter der Firma Margirus Lohr GmbH, hat eine max. Arbeitshöhe des Korbes von 32,3 Meter. Der Drehleiterpark ist auf einem Fahrgestell Mercedes Atego 1627 F mit 272 PS aufgebaut. Das Fahrzeug hat ein zulässiges Gesamtgewicht von 16 Tonnen. Das, auf dem neuesten Stand der Technik basierenden Fahrzeug, verfügt über insgesamt sechs Kameras, welche es dem Maschinisten bereits auf der Anfahrt ermöglichen, die Drehleiter richtig zu platzieren, z.B. dass sich im Abstützbereich kein Kanaldeckel befindet. Auch am Korb ist vorne eine Kamera angebracht, sodass der Maschinist bei der Bedienung vom Steuer­stand das aktuelle Bild von oben sieht. Die Kosten diese Fahrzeuges belaufen sich auf ca. 700.000 Euro, welche mit 480.000 Euro vom Land Steiermark und dem Landesfeuerwehrverband Steiermark unterstützt wurde. Den Restbetrag von 220.000 Euro brachten die zuständigen vier Gemeinden auf.

Begleitet von den beiden Feuerwehrmusikkapellen Lupitsch und Straßen marschierten 221 Feuerwehrleute am Kurhausplatz auf, um in einem Festakt für diese Großinvestition, aus den Händen von Pfarrer Michael Unger, den göttlichen Segen zu empfangen und den Schutz des hl. Florian zu erbitten. Dem Festakt wohnten viele Ehrengäste aus Politik und höchsten Feuerwehrfunktionären und Vertreter verschiedener Einsatzorganisationen bei. Das große Interesse der Bevölkerung und der Gäste zeigte den vielen freiwilligen Helfern, wie sehr man ihre Arbeit schätzt.

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no-spam@woadsack.at (Josef Khälß)Land & LeuteFri, 28 Jun 2019 10:03:28 +0200