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Der Musikantenpool

Es waren einmal: die Brickl- (Brückl-) Musi, die Sechsermusi und die Sunnseitnmusi, alles blutjunge Musikanten zwischen 16 und 20 Jahren, die aus Freude musizierten und hie und da auch kleine öffentliche Auftritte hatten. Es entstand daraus ein Freundeskreis, der nach Auflösung der genannten Gruppen bis heute Bestand hat. Der Altausseer Bergmann und Vollblutmusikant Rainer Fischer führt noch immer eine Namensliste dieses Kreises, das ist der „Musikantenpool“. 

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Die „Bürgerstreich“

Aus der Serie "Spielleut" – gestern und Heut': Im Steiermärkischen Blasmusikverband sind etwa 384 Blasmusikkapellen vereint, mit dabei ein Streichorchester: Das „Große Streichorchester der Bürgermusikkapelle Bad Aussee“, wie die im Volksmund bezeichnete „Bürgersteich“ mit vollem Namen heißt. Anfänglich bestand die Bürgermusikkapelle, so wie die anderen Kapellen im Lande, aus einem Streichorchester und einem Blasorchester – Bedingung zur Mitgliedschaft war, dass alle Musikanten in beiden Kapellen einsetzbar waren. Bei den anderen Kapellen löste sich im Verlauf der Geschichte die Abteilung der Streicher auf, bei der Ausseer Bürgermusik verblieb aber das Streichorchester; 1962 stellte die Blaskapelle ihre Tätigkeit ein.

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„Spielleut“ gestern und heut': Die „Singadn“

Der „Bachwirt“ Johann Kain unterhielt in den Jahren zwischen 1860 und 1890 im Gastgarten des Wirtshauses „Am Bach“ in Lupitsch Einheimische und Sommergäste. Er hat acht handgeschriebene Liederbücher hinterlassen, die 518 Lieder enthielten. Bei etwa 110 Liedern stand der Vermerk: „Von mir selbst gedichtet“.

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Die Pfeiferlmusi

Die Geschichte der Pfeiferlmusi reicht bis ins Mittelalter zurück und hat daher eine lange Tradition. Es sei mir erlaubt, diesmal ein bisschen weiter auszuholen. In unserer Gegend ist um 1280 in einem landesfürstlichen Urbar (Neuhofen, Mitterndorf) von einem „Fistulator“ die Rede. Aus dem Jahr 1687 wird berichtet, dass „Drumbschläger“ und Pfeifer bei der Fronleichnamsprozession gespielt haben. 1808 ließ Erzherzog Johann den Text des Ausseer Schwerttanzes aufzeichnen. Dieser wurde mit zwei Pfeifen und einer Trommel begleitet.

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Die Oberkrainer

Serie "Spielleut' – gestern und heut'": Die „Oberkrainer-Musikanten“ mit ihrer instrumentalen Besetzung und ihrer typischen Musik wurden zu Vorbildern auch der heimischen Musikanten-Jugend. Sie brachten neuen Schwung auf die Tanzböden und ihre Musikrichtung begann Anfang der 1960iger Jahre die herkömmliche und traditionelle Geigenmusik als Tanzmusik abzulösen. Das „Trompeten-Echo“ z. B. war einer der Schlager und allein deswegen besuchte man die Konzerte der Untersteirischen (slowenischen) Musikanten.

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Die roaring Sixties im Ausseerland

  • Freigegeben in Tipps

In den 1960iger-Jahren brechen die modernen Zeiten an. Durch Rundfunk, und neuerdings auch Fernsehen, außerdem durch die modernen Tonträger, werden Schlager und Tanzmusik zunehmend gefragt. Die Beatles, Bee Gees, Rolling Stones usw. bringen die jungen Leute vollends aus dem Häuschen. Dazu noch Woodstock, das bis heute größte Pop-Festival der Welt. Da müssen die jungen Musikanten im Ausseerland natürlich auch dabei sein – und wie! Die wilden Sechzigerjahre sind angekommen.

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Die "Hochfellnern"

Serie »Spielleut' – gestern und heut'«:Die Geschwister Hochfellner und die Hochfellner Musi - auf keine andere Musikgruppe trifft der obige Titel besser zu! In ihrer aktiven Musikantenzeit haben sie etwa die Zeit von vier Musikantengenerationen bewältigt.

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„Spielleut“ gestern und heut´

Hermann Rastl hat in den vergangenen Woadsack-Ausgaben die Baukultur im Ausseer­land eingehend „beleuchtet". Nun wird er sich den Volksmusikanten in Gegenwart und Vergangenheit widmen. Er beginnt mit einer legendären Geigenmusi aus Bad Aussee. „Spü'leit spülts auf, låsst's die Geigna singa, wonn ma heit koa Göld hom, werd´n mas moring bringa...!"

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