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60 Jahre Altausseer Bierzeltmusi Empfehlung

Die Musikanten der „Altausseer Bierzeltmusi“ bedauern, dass sie die Auftaktveranstaltung ins Jubiläumsjahr „60. Altausseer Kiritågbierzelt“ absagen, bzw. auf eine späteren Termin verschiebe  n müssen.Die Musikanten der „Altausseer Bierzeltmusi“ bedauern, dass sie die Auftaktveranstaltung ins Jubiläumsjahr „60. Altausseer Kiritågbierzelt“ absagen, bzw. auf eine späteren Termin verschiebe n müssen.Foto: ©Erich Kainzinger 8992

Als Auftaktveranstaltung zum heurigen Jubiläum 60. ALTAUSSEER KIRITÅGBIERZELT hätte die Altausseer Bierzeltmusi am 18. April eine Mega-Bierzeltmusi Party unter dem Motto „60 Jahre Altausseer Bierzeltmusi“ angesagt. Leider kann diese Veranstaltung, wie so viele andere auch, auf Grund der aktuellen Situation nicht durchgeführt werden. Nehmen Sie sich Zeit und lesen Sie die interessante Geschichte von 60 Jahren Altausseer Bierzeltmusi!

Bei einem  Ausflug ins Oberösterreichische kam eine Gruppe  Altausseer zufällig in ein Bierzelt. Sie hatten so etwas noch nicht gekannt und beim „Zuakehrer“ floss das Bier in „Strömen“,  was beinahe ausgeartete und den Altausseer Gemeindesekretär kurzfristig in den Gemeindekotter brachte. Wieder daheim kamen dem Feuerwehrkameraden Kamerad Franz Pucher (Stacherl) und dem Salinen­musikanten Engelbert Köberl (Kåla Bert) der Gedanke: „So ein Bierzelt muss in Altaussee auch her!“ Und sie konnten die Feuerwehrkameraden von ihrer Idee überzeugen

Am ersten Samstag im September 1961 war es dann soweit: Am „Meschten Anger“ wurde das „1.Altausseer Kiritågbierzelt“ eröffnet. Erster „Bierzeltchef“ war der spätere Bürgermeister Karl Moser. Als Bierzeltmusi spielte eine „zusammengewürfelte Pass“: Heribert Raich hatte 1960 aus den Reihen der Salinen­musik eine kleine „Partie“ für die, damals sehr beliebten, See­konzerte gegründet. Die meisten Mitglieder dieser „Raichmusi“ setzten sich mit anderen  Salinen­musikanten, unter der Leitung von Kapellmeister Max Egger, als „Bierzeltmusi“ zusammen. 

1971 übernahm Heribert Raich die Kapelle von Max Egger und  ergänzte die Besetzung, sodass beinahe jede Art von gängiger Unterhaltungsmusik gespielt werden konnte. Unter seiner Leitung erreichte die Altausseer Bierzeltmusik, unter dem Namen „Altausseer Musikanten“, einen hervorragenden Ruf als Unterhaltungsmusik. Das musikalischen Repertoire von traditionellen österreichischen Märschen über böhmische Polkas und Walzer, hin bis zu alten Schlager-Evergreens und aktuellen Skihütten-Hits, aber im speziellen Steirer und Landler mit Singen und Paschen, garniert mit Faschingmarsch und Fetzenmarsch zeichnete die „Altausseer Musikanten“ aus. Engagements zu Festen in ganz Österreich und Deutschland waren die Folge. 1990 erhielten die Altausseer Musikanten, unter der Leitung von Heribert Raich, den „Hans-Gielge-Preis“ der Gemeinde überreicht. 

1996 übernahm Kapellmeister Wilfried Köberl die „Altausseer Musikanten“ und im Jahr 2000 Kapellmeister Andreas Langanger. Dieser  krempelte das Repertoire ordentlich um und brachte viele Nummern aus Rock und Pop mit ins Programm  ein. Seit 2009 leitet Robert Leu die Kapelle, welcher die „moderne“ Programm­entwicklung fortführte. 2014 entschloss sich die Kapelle wieder ihren ursprünglichen Namen, „Altausseer Bierzeltmusi“ anzunehmen. 

Gegründet für das „Altausseer Kiritåg-Bierzelt“, musiziert die Altausseer Bierzeltmusi seither jedes Jahr anfang September beim größten Herbstfest der Region. 20 Mann spielen an jeden der drei „Kiritage“ durchschnittlich sieben Stunden pro Tag für die zahlreichen Bierzeltbesucher auf und verzichten dabei auf jegliche technischen Hilfsmittel. 

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