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Greta und die Umwelt

Eine junge schwedische Schülerin ist auf Umwelt-Tour und findet scheinbar Gehör bei den Mächtigen aus Wirtschaft und Politik. Viele unterstützen sie, manche gehen sogar mit ihr auf die Straße, um das Klima dieser Erde zu retten.

Jenseits der Frage, ob das Klima so gerettet werden kann, bin ich vor kurzem im „Netz“ auf einen offenen Brief an Greta Thunberg gestoßen: „Liebe Greta und Anhänger, ich möchte euch etwas sagen. Wir arbeiten jeden Tag für euch und eure Welt. Wir haben den Katalysator eingeführt, den Russpartikelfilter eingebaut, trennen den Müll, haben jetzt bleifreies Benzin, das Rauchverbot, dämmen Häuser, lackieren mit Wasserlack, nutzen Energiesparlampen und LED-Technik, schaffen Atom- und Kohlekraftwerke ab, bauen Windkrafträder und Fotovoltaik, wir haben das Waldsterben verhindert und jetzt saubere Flüsse, aus denen wir die Fische essen können. Wir recyceln, haben Fair Trade, Bio und Dosenpfand eingeführt und schreiben auf recyceltem Papier.

Und jetzt seid ihr an der Reihe: Verzichtet auf Smartphones, Flachbildschirme, Spielekonsolen, Tablets und Flugreisen. Geräte, die in Ländern mit dem höchsten Co2-Ausstoß produziert werden. Fahrt mit dem Rad und verzichtet auf Fast Food!”

Aber so lange eine profitgierige, machthungrige Weltwirtschaft die Produktion von massenweise Konumgütern und vielfach sinnlosen Wegwerfprodukten nicht einschränkt, „beißt sich die Katze in den Schwanz“: denn so lange gekauft wird, wird produziert und so lange produziert wird, wird gekauft - also weg von der Scheinmoral,
meint Ihr Josef Khälß.

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