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Die 100. Ausgabe "DA WOADSÅCK"

Die erste Ausgabe DA WOADSÅCK - März 1999Die erste Ausgabe DA WOADSÅCK - März 1999

Mitte März 1999 brachte der Briefträger die erste Ausgabe vom Regionalmagazin DA WOADSÅCK gratis in alle Haushalte des Ausseerland-Salzkammergutes. Heute halten Sie die 100. Ausgabe in den Händen -  Heast as net, wia die Zeit vergeht…?

Ein kurzer Rückblick

Wenn ich heute auf mein Leben zurückblicke, gibt es eigentlich keine Entscheidung, welche ich zu bereuen hätte. Am wenigsten den Entschluss das Regional­magazin DA WOADSÅCK ins Leben gerufen zu haben, obwohl es eher aus einer Notlage ent­standen ist. Oft denke ich an die aufregende Zeit zurück, als ich 1996 nach 20 Jahren meinen sicheren Arbeitsplatz beim Salzberg Altaussee aufgegeben hatte, um eine Vision aus meiner Hauptschulzeit zu verwirklichen. Mein Deutschlehrer und Klassen­vorstand Ernst Ainhirn, der unver­gessene „Gent“, hatte mir nach mehreren, gut gelungenen, Strafaufsätzen zugerufen: „Khälß du gehörst in eine Journalistenschule!“

Erst 35 Jahre später ging der Samen auf, welchen „Gent“ damals bei mir gesät hatte: Ich wollte Journalist werden. Aber dann, nach zwei Jahren „büffeln“ am Kuratorium für Journalisten­ausbildung in Salzburg und einem Praktikum bei einem oberöster­reichischen Regional­magazin, holte mich die finanzielle Lage unsanft aus meinen Träumen auf den Boden der Realität zurück: Als knapp fünfzigjähriger Branchen­neuling war es fast unmöglich eine Anstellung zu bekommen. Bei meiner Suche nach Verdienstmöglichkeiten gab es nur Absagen oder miserable Jobangebote. Langsam, aber sicher, ging mir finanziell die „Luft aus“. Ich möchte mich an dieser Stelle bei meiner Frau Angela ganz herzlich bedanken – ohne sie wäre diese schwierige Zeit nicht zu überstehen gewesen. Sie war der Ruhepol, der die Familie in diesen stürmischen Zeiten zusammenhielt und immer alles „recht machte“.

Not macht erfinderisch und irgendwann reifte der Gedanke in mir, ein eigenes Magazin für das Ausseer­land herauszugeben. Mitte März 1999 war es dann soweit: Der Briefträger brachte die erste Ausgabe des neuen Regional­magazins DA WOADSÅCK an alle Haushalte des Ausseerland-Salzkammer­gutes. Das Motto war denkbar simpel: In einen Woadsåck packt man nur hinein was man brauchen kann! Groß war das Interesse der Leserschaft und nicht minder groß war die Aufregung bei den eingesessenen Mitbewerbern.
Ein wirtschaftlicher Glücksfall war der Zusammenschluss einheimischer Handwerksbetriebe zum Verband „Ausseer Handwerks­haus“. Als Inserat­kunden der ersten Stunde trugen diese wesentlich am Gelingen und Überleben des Projektes DA WOADSÅCK bei. Beinahe alle haben uns bis heute die Treue gehalten. Ein besonderer Dank gilt an dieser Stelle: Herrn Jürgen Hentschel/Elektro Hentschel GmbH, Herrn Helmut Köberl/Holzbau Köberl Grundlsee, Herrn Fritz Kleestorfer/HWG-Immobilien, Letmaier Grundlsee, Raumaus­statter Christ­ian Stöckl, Fliesen Tanzmeister, Tischlerei Amon Grundlsee, Wohnhaus Grill & Ronacher, Steiermärkische Sparkasse, Installateur Hans Eder und in der Folge Bernhard Brandauer, Spenglerei Stimitzer & Loidl danach Goran Tadic GmbH. Ohne eurer Integ­rität wäre die Erfolgsgeschichte vom WOADSÅCK in dieser Form nicht möglich gewesen!
Bald haben sich weitere Betriebe zu den Woadsåck–Stammkunden dazugesellt und festigten die wirtschaftliche Basis: Optik Bauer, Raiffeisen­bank, Malerei Schranz, Vermessungs­büro Grick, Malermeister Hans Gatterer, Gärtnerei Reischenböck, Blaa Alm, FF Altaussee, Autohaus Weinacht Trautenfels, euch allen vielen Dank für eure Treue.

Herzlichen Dank auch den vielen WOADSÅCK-Lesern, die auf die Werbebotschaften der Betriebe reagiert haben. Sie haben die heimische Wirtschaft gestärkt und dadurch zum Wohlstand der Region beigetragen.

Als Abschluss möchte ich Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, noch ein paar Gedanken mit auf den Weg geben: Verschließen Sie sich den Versuchen einer Neidgesellschaft, die alles schlecht zu reden möchten und drehen Sie Dingen, die Sie nicht beeinflussen können, die „lange Nase“, denn das sind negative Energien. Lassen Sie Ihre Energien auf den positiven Seiten des Lebens wirken und seien Sie zufrieden.
In diesem Sinne wünsche ich Ihnen für die Zukunft alles Gute und bleiben Sie gesund,
herzlichst Ihr Josef Khälß!

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