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Facharbeitermangel

Facharbeitermangel! Dieses Wort geistert seit geraumer Zeit durch die Medien und auch durch die Köpfe vieler Gewerbetreibender. Gute Fachkräfte sind die Säulen und Teil des wirtschaftlichen Erfolges von Betrieben. So weit so gut - aber wo kann der eklatante Fachkräfte-mangel her-rühren? Sind es „eh nur“ die weniger attraktiven Namen einzelner Berufsgruppen gegenüber akademischen Berufen? Na dann sind wir wohl auf dem richtigen Weg: „Maler“ heißt neuerdings „Beschichtungs-techniker“,  aus Maurer wurde „Bautechniker“ und der „Installateur“ darf sich „Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik“ nennen, die Liste der Umbezeichnungen ließe sich beliebig fortführen. Ob es reicht mit dieser halbherzigen Imagekorrektur den „Studierten“ gleichzuziehen wage ich zu bezweifeln. Aber wie dann?

Jahrzehntelang wurden Lehrlinge eher geringschätzig eingestuft, der Zulauf zu höheren Schulen jedoch boomte. „Meine Kinder sollen es einmal besser haben…!“ Ein Schulzentrum nach dem anderen wurde aus dem Boden gestampft.

Also was tun um der „Lehrlingsflucht“ entgegenzuwirken? Innovative Betriebe haben die Situation längst erkannt und „ködern“ Lehrlinge mit attraktiven Karriereaussichten und „guter Kohle“ - andere jammern weiter. Es wird sich weisen, welcher Weg der erfolgreichere ist: angemessene Bezahlung und attraktive Arbeitsbedingungen oder weiterhin auf billige Arbeitskraft zu setzen und jammern,

meint Josef Khälß.

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