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160. Geburtstag von Wilhelm Kienzl

    Wilhelm Kienzl mit seiner zweiten Frau Henny bei seiner Badehütte amSommersbergsee.

    Am 5. Oktober gedachte man vielerorts an den 75. Todestag des großen Komponisten Wilhelm Kienzl, der sein größtes Werk, die Oper „Der Evanglimann“, in Bad Aussee geschreiben hat. Am 17. Jänner jährt sich sein Geburtstag zum 160. Mal.

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    Stall und Stadel

      Angerergut in der Wimm (Aquarell von Corinna Gebhart)

      Im Lexikon steht unter „Stall“ nicht mehr als jeder weiß: „Raum für das Vieh“. Darunter ist noch die mögliche Ausstattung für die jeweilige Viehgattung angeführt. Beim „Stadel“ denken wir alle gleich an den Heustadel. Im Lexikon ist auch dieser genannt, aber erst nach der Definition „Scheune“ oder „leichtes Gebäude“. Sei’s drum, Stall und Stadel sind neben dem Bauernhaus die wesentlichen Bestandteile eines „Sachls“ wie die kleinen Anwesen in unserer Gegend genannt werden. Im Ausseer-land liegen diese verstreut auf ihren Grundstücken und wirken so bestimmend für das Landschaftsbild.

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      Die „Aussankuchü“

        Gasthof Schraml (Zeichnung aus dem Skizzenheft von Adolf Schraml 1918, Format 65 x 100 mm).

        Serie Gut & Gütl: Baukultur im Ausseerland:Eine Bäuerin im Gaiswinkel: „An Aussankuchü hiat i ollwal gern g’hobt!“ Sie denkt dabei sicher an Gemütlichkeit, Schafwollsocken an den Füssen, den Geruch von Flöcka und Kaffee, Geselligkeit und Geschichten aus alten Zeiten. Die Rede ist von den Nebengebäuden bei den Bauernhäusern, die mir besonders in Grundlsee auffallen. Sie gibt es aber natürlich auch in Altaussee und in den außenliegenden Ortsteilen von Bad Aussee und tragen auch Bezeichnungen wie „Sommerwohnung“, „Auszugstübl“ und andere.

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