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Die „Bürgerstreich“

    Die „Streich“ der Bürgermusikkapelle Bad Aussee im Jahr 1929

    Aus der Serie "Spielleut" – gestern und Heut': Im Steiermärkischen Blasmusikverband sind etwa 384 Blasmusikkapellen vereint, mit dabei ein Streichorchester: Das „Große Streichorchester der Bürgermusikkapelle Bad Aussee“, wie die im Volksmund bezeichnete „Bürgersteich“ mit vollem Namen heißt. Anfänglich bestand die Bürgermusikkapelle, so wie die anderen Kapellen im Lande, aus einem Streichorchester und einem Blasorchester – Bedingung zur Mitgliedschaft war, dass alle Musikanten in beiden Kapellen einsetzbar waren. Bei den anderen Kapellen löste sich im Verlauf der Geschichte die Abteilung der Streicher auf, bei der Ausseer Bürgermusik verblieb aber das Streichorchester; 1962 stellte die Blaskapelle ihre Tätigkeit ein.

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    Durch Erinnerung den Anfängen wehren

      An diesem Schreibtisch in der Kaiservilla in Bad Ischl unterzeichnete Kaiser Franz Joseph die Kriegserklärung an Serbien, in deren Folge der erste Welkrieg ausbrach.

      Im Gedenkjahr 2018 erinnern wir uns, unter anderem, an die Gründung der Ersten Republik 1918 und an den Anschluss an Hitlerdeutschland 1938, welcher der Anfang von noch nie da gewesenen Greueltaten war. Dr. Hannes Androsch hat seine Sicht von Ereignissen aus Vergangenheit und Gegenwart, als Mahnruf für die Zukunft, exklusiv für die Woadsåckleser, zusammengefasst.

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      Die Pfeiferlmusi

        Die „Pfeifer-Pioniere“ Leopold Khals vlg. Ischler Khals (sitzend 2. v. r.) und Hans Stöckl vlg.

        Die Geschichte der Pfeiferlmusi reicht bis ins Mittelalter zurück und hat daher eine lange Tradition. Es sei mir erlaubt, diesmal ein bisschen weiter auszuholen. In unserer Gegend ist um 1280 in einem landesfürstlichen Urbar (Neuhofen, Mitterndorf) von einem „Fistulator“ die Rede. Aus dem Jahr 1687 wird berichtet, dass „Drumbschläger“ und Pfeifer bei der Fronleichnamsprozession gespielt haben. 1808 ließ Erzherzog Johann den Text des Ausseer Schwerttanzes aufzeichnen. Dieser wurde mit zwei Pfeifen und einer Trommel begleitet.

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        160. Geburtstag von Wilhelm Kienzl

          Wilhelm Kienzl mit seiner zweiten Frau Henny bei seiner Badehütte amSommersbergsee.

          Am 5. Oktober gedachte man vielerorts an den 75. Todestag des großen Komponisten Wilhelm Kienzl, der sein größtes Werk, die Oper „Der Evanglimann“, in Bad Aussee geschreiben hat. Am 17. Jänner jährt sich sein Geburtstag zum 160. Mal.

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