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Giftköder – Der Albtraum aller Hundehalter!

  • geschrieben von  Tiertrainer Thomas Zahler PSV-Hundesport Bad Ischl Hotline: 0680/247 1418 www.psv-hundesport-badischl.at

Jeder hat schon davon gehört und hofft, damit keine Erfahrung machen zu müssen: „Giftköder“.

Leider gibt es immer wieder heimtückische Menschen, die Köder geschickt präparieren um unseren Hunden das Leben zu nehmen. Eine der häufigsten Köder sind Wurst, Fleisch oder Faschiertes, die mit scharfkantigen Gegenständen, wie kleine Nägel, Glassplitter oder Ähnlichem  gespickt werden. Diese verursachen innere Verletzungen und führen schluss-endlich zum Tod. Ebenso werden Leckereien mit Rattengift, Schnecken-korn, Herztabletten und andere Medikamente bestreut, um den Vierbeinern ein wirklich schreckliches Ende zu bereiten! 

Die so genannten Hundehasser platzieren diese Giftköder in Büschen oder hohem  Gras am Wegesrand. Für den Hundehalter ist es unmöglich sie noch vor dem Hund zu sehen. Die Tiere erschnüffeln den Köder und bemerken gar nicht, etwas Lebensgefährliches aufgenommen zu haben.

Leider gibt es keinen ultimativen Schutz vor so einem heimtückischen Mordanschlag, dennoch würden ein paar Tricks, Achtsamkeit und etwas Training diese Gefahr zumindest verringern. Ihr könntet schon bei der Erziehung eines Welpen ein Training mit einbeziehen, indem  man von klein auf verbietet, etwas vom Fußboden zu fressen. Auch bei älteren Hunden kann man eine Übung daraus machen:  der Hund muss sich davor hinsetzen um eine noch bessere Belohnung zu erhalten. Natürlich wäre es gut, vor dem spazieren gehen zu füttern, denn ein voller Magen übersieht eher einen Köder, als ein leerer Bauch.

Die sicherste Methode beim Freigang ist jedoch der Maulkorb, der ihn, bei guter Angewöhnung auch nicht stören würde. Bekannte Gebiete, wo Gift gefunden wurde, sollten gemieden werden. Sollte trotz aller Vorsicht der Verdacht einer Vergiftung entstehen, muss der Hund in jedem Fall zum Tierarzt - besser einmal zu viel, als einmal zu wenig. Wichtig wäre allerdings, wenn möglich etwas von dem gefressenen mit zum Tierarzt zu bringen und das veränderte Verhalten des Tieres zu beschreiben, um dem Tierarzt bestmöglichst zu helfen.

Das Schlimmste ist, auch kleine Kinder können Opfer von Giftködern  werden - das sollte jeder bedenken bevor er welche ausgelegt! 

Thomas Zahler

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