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Osterfest, Osterhase & Osterei Empfehlung

  • geschrieben von  Quelle: Wikipedia
Der Osterhase hat seit Jahrhunderten einen bedeutenden Platz in der Gefühlswelt der Kinder - und oft auch bei den Erwachsenen…Der Osterhase hat seit Jahrhunderten einen bedeutenden Platz in der Gefühlswelt der Kinder - und oft auch bei den Erwachsenen…© H.H.Kneissler

Bald kommt das Osterfest und mit ihm der Osterhase. Doch wo kommt er her? Und wohin geht er? Niemand weiß es so genau. Doch sämtliche Spuren seiner Fruchtbarkeitssymbolik kann der Osterhase nicht verwischen, denn es ist belegt, dass er seine ehemaligen Kollegen ausgestochen hatte: die Henne, den Fuchs, aber auch den eierschenkenden Storch, der seither, wie man weiß, die kleinen Kinder bringt.

Das christliche Osterfest hat seine Wurzel nicht in der germanischen Welt, sondern im jüdischen Pessach, einem Fest, das von den Juden noch immer am 14. Tag des jüdischen Frühlingsmonats Nisan gefeiert wird. Zur Zeit eines Pessach-Festes wurde Jesus in Jerusalem gekreuzigt und, wie seine ersten Jünger-innen und Jünger  bezeugen, „von den Toten auferweckt“. Das christliche Ostern wird immer am Sonntag nach dem ersten Frühlings-vollmond gefeiert (frühestens am 22. März, spätestens am 25. April). 

Im Brauchtum der mitteleuropäischen Volksstämme spielt Ostern seit jeher eine zentrale Rolle. Die alten Germanen gaben ihrer Frühlings-göttin den Namen Ostara und feierten Ostern als das Frühlingsfest der Tag- und Nachtgleiche.

Die christliche Kirche hat ihr wichtigstes Fest, die Auferstehung Christi, durch das Konzil von Nizäa im Jahre 325 mit dem Frühlingsfest des germanischen Lichtkultes zusammengelegt.

Der Osterhase

Die Herkunft des Osterhasen ist ungeklärt. Schriftlich erwähnt wird er das erste Mal um 1678. Es ist allerdings bereits auf einem Sakramentarblatt zur Osterliturgie aus dem 12. Jahrhundert die Initiale D mit einem Hasen geschmückt (Handschrift in der Bayrischen Staatsbibliothek München).

Da der Hase keine Augenlider hat und „mit offenen Augen schläft“, sehen manche in ihm auch ein Gleichnis für Christus, der, von den Toten auferstanden, nie mehr „entschläft“, sondern über die Seinen wacht. 

Der Osterhase ist eine zentrale Gestalt im Frühlingsfest der alten Germanen ebenso wie im christlichen Osterfest der Gegenwart. Er hat seit Jahrhunderten einen bedeutenden Platz in der Gefühlswelt der Kinder.

Das Osterei

Bereits im fünften Jahrtausend vor Christus hat man zum Frühlingsfest bunt bemalte Eier verspeist und auch bei den Ägyptern wurde das Verschenken bunter Eier nachgewiesen. Sogar der Hase taucht schon in der ägyptischen Mythologie auf. Später - bei den Germanen - waren die Eier Frühlingsopfer und schon bei den Ur-Christen hatte das Ei die große Bedeutung als Zeichen für die Auferstehung: Wie das Küken die Schale durchbricht, so kommt Jesus lebend aus dem Felsengrab. „Wenn die Christen keine roten Eier mehr machen, geht die Welt unter!“, heißt ein Spruch in Rumänien.

Heute werden die Eier in allen möglichen Arten bemalt, geätzt, beklebt - der Fantasie sind da keine Grenzen gesetzt. Die Farben hatten dabei früher eine besondere Bedeutung: Das Rot galt in westlichen Ländern als „Urfarbe“ für das Blut Christi, die goldene Farbe in östlichen Ländern galt hingegen als Zeichen für die Kostbarkeit.

Und den am Gründonnerstag oder Karfreitag gelegten Eiern spricht der Volksglaube besondere Wirkung zu: Sie wehren Unheil ab und spenden Segen!

Die Fleischweihe

Schon seit dem 7. Jahrhundert wird dieser Brauch getätigt: Dabei wird das Fleisch und weitere Speisen am Karsamstag geweiht und bildet dann einen wesentlichen Bestandteil der Osterjause. Die erste Jause kann dabei nach der karsamstäglichen Messe eingenommen werden. 

Die typischen Bestandteile des zu weihenden Korbes sind Brot, Schinken, Eier und natürlich Geselchtes. Schließlich wird auch das süßliche Osterbrot in verschiedenen Formen wie Osterhase oder Osterlamm geweiht (Quellen: Wikipedia).

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