Menu

Österreichische Rettungshundebrigade am Loser

    Der rasche Transport zur Einsatzstelle kann ausschlaggebend für den Erfolg einer Suche sein,  daher werden die verschiedensten Transportmöglichkeiten intensiv mit den Hunden geübt.

    Zum Abschluss der Wintersaison lud Loser-Geschäftsführer Rudolf Huber die Österreichische Rettungshundebrigade (ÖRHB)/Staffel Ennstal auf den Loser. Die Hundeführer bekamen reichlich Gelegenheit ihre Suchhunde an das Fahren mit dem Sessellift zu gewöhnen.

    weiterlesen ...

    Fest der weißen Sterne

      Der Traum vieler junger Frauen: einmal Narzissenhoheit zu sein.

      Das Narzissenfest findet von 25. bis 28. Mai zum 58. Mal in der Region Ausseerland-Salzkammergut statt. Kandidatinnen im Alter von 18 bis 30 Jahren haben die Chance, einmal im Leben zur Königin gekrönt zu werden und ein Jahr lang als Narzissenhoheiten zu regieren.

      weiterlesen ...

      s´Bankerl - sitz di nieda und hå b die stad

        Wichtiger Ort der Kommunikation: d´Hausbånk.

        Die Hausbank, das Symbol von Ruhe und Gemächlichkeit vergangener Zeiten, hat seinen Stellenwert stark eingebüßt. Nur in den wärmenden Strahlen der Frühjahrssonne erlebt sie mancherorts eine Renaissance. Erinnerungen an das „Birnbaumbankerl“ von Alminspektor Dipl.Ing. Franz Bergler.

        Ich sehe das Bild vor mir, als ob es gestern wäre. Unser Odat sitzt am Hausbankerl vorm alten Birnbaum, hat seinen gezuckerten und mit Wasser verdünnten Most im Krug neben sich stehen und fragt uns: „Buama, wås håbt´s wieder ångestellt?“ „Nix“ schießt es wie aus einer Pistole aus unserem Mund.

        Wann unser Odat auf seinem Hausbankerl saß, zog er uns an wie ein Magnet. Ein stattlicher  Mann war er schon, mit seinen großen Händen streichelte er jedem Kind einmal übers Haar und genoss es sichtlich, wie sicher wir uns in seiner Nähe fühlten. Kaum war der Kampf um die besten Plätze neben Odat erledigt – es gab immer die gleiche Sitzordnung – erzählte er uns Geschichten. Odat´s Geschichten handelten nicht von Hänsel und Gretel oder von Schneewittchen und den sieben Zwergen, nein, bei Odat hießen die handelnden Figuren Zirm-Zapfen Lois, Wurzel Sepp, Koppenbrüllerhöhlen Hans und Goldloch Franz. Und die Kinder von Lois, Sepp, Hans und Franz hatten unser Vornamen oder die Namen von den Nachbar-kindern. Odat erzählte uns immer fortlaufende Geschichten - wie eine Fernsehserie. Als wir ihn darauf aufmerksam machten, dass die Kinder von Goldloch Franz gestern Max und Gabi hießen und nicht Walter und Monika, sagte er, wir hätten gestern wohl nicht gut genug zugehört. Trotzdem hingen wir wie Zecken an Odat´s Lippen, genau wissend, dass er gestern Max und Gabi gesagt hatte. 

        Allzu schnell verging die Zeit am „Bankerl“, ehe die bestens bekannte Stimme aus der Küche uns aufforderte, jetzt endlich ins Haus zu kommen. Es waren ja noch einige „Dinge“ zu erledigen:  Hausaufgaben machen, Abendessen, Zähne putzen, ausziehen und schlafen gehen. Jeden Tag die gleiche Zeremonie und unsere Mam hatte es nicht leicht, gab es doch sechs junge Mäuler an den Tisch zu bekommen und dass ja keiner der Kinder eine  der „auferlegten“ Aufgabe ausließ. 

        „Hiaz wirst alt“ hat schon vor Jahren meine Schwester zu mir gesagt, als ich bei einem Familienfest unsere Bankerl-Erlebnisse von Odat beim Birnenbaum erzählte. Stimmt: ich bin jetzt im gleichen Alter wie damals unser Odat! Und ich beobachte die Entwicklung der Kommunikation am Bauernhof und am Land genau. Egal bei welchem Zusammentreffen, fast ein jeder hat sein Handy, Smart-Phone oder wie auch die Tamagotchi der fünften Generation auch heißen mögen, bei sich. Ein Gespräch ist kaum möglich, da alle ständig mit ihrem Kastl in Blick- und Griffkontakt sind. Mein Handy lasse ich ausgeschaltet in meiner Rock-tasche. Es ist ein echter Klassiker und sorgt schon seit Jahren für Lacher: „Du hast kein Smartphone - kein App, bist vollkommen out?“, diese vorwurfsvollen Worte höre ich mittlerweile gar nicht mehr. 

        Wo ist sie geblieben, die Zeit am Hausbankerl, die Geschichten von unserem Odat, die viele Bilder in unserem Kopf erzeugten? Bilder zu Geschichten, die bis heute in unserem Zentral-Computer zwischen unseren Ohren gespeichert sind. Wo hat sich diese Gelassenheit, diese Selbstsicherheit, diese Ruhe und doch intensive Kinder-Erlebniswelt versteckt? Es gibt sie noch, die wenigen Bankerln, an denen „ur“alte Männer in der Sonne sitzen und ein paar Gschichteln erzählen und a Gaudi dabei haben. 

        Man sollte diese Hausbank-Kultur, sowie den Ausseer Fasching zum Weltkulturerbe erheben. Klingt doch gut, Lupitscher Hausbank zum Weltkulturerbe erhoben – nein lieber nicht! Die Leute nehmen sich heutzutage sowieso zu wichtig. Jeder glaubt, er ist die wichtigste Person auf unserem Planeten. Dazu fällt mir als „Bankerl-Philosoph“ spontan ein Sprücherl ein: „Sitz di nieder und hob di stad, weil sich die Welt a ohne dich draht!“ 

        F.B.

        weiterlesen ...

        Alles neu bei Tanzmeister

          Alles neu bei Tanzmeister

          Was passt besser zusammen als Fliesenleger & Hafner mit Heizung & Sanitär? Durch die Fusion Fliesen Tanzmeister mit Installationen Grafl erreicht die Firma Tanzmeister eine gänzlich neue handwerkliche Komptenz.

          weiterlesen ...
          Diesen RSS-Feed abonnieren

          Themen

          Artikel nach Autoren

          Da Woadsack

          Netzwerk

          Newsletter