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Huflattich – die Hustenbraut

Huflattich – die Hustenbrauthttp://wildkraeuterleben.at

Als einer der ersten Pflanzen nach dem Schnee kommt der Huflattich (Tassilago farfare). Die Bandbreite an den Wuchsansprüchen sind sehr weit, er wächst sowohl an trockenen Wegen, als auch an etwas nässeren Standorten, er liebt die Bodenfeuchte.

Seine Heilwirkung ist in (fast) jedem Haushalt bekannt, da sowohl die gelben Blüten, als auch die markanten Blätter (an der Unterseite mehlig) als Tee gegen Husten und zur Linderung von Beschwerden bei den Atemwegen verwendet werden. Ursache dafür sind die enthaltenen Schleimstoffe, die den Auswurf erleichtern und eine Art Schutzschicht an den entzündeten Stellen aufbauen. 

Schon die alten Griechen (Hippokrates – 500 J. v. Chr.) wussten über die Wirkung Bescheid, sie rauchten sogar das getrocknete Kraut bei einer kranken Lunge. Im Volksmund wurde der Huflattich daher auch Tabakkraut und Brand-Lattich genannt. Eine Anwendung von Huflattich sollte aber nicht länger als drei Wochen, bei absteigendem Mond, dauern. 

Dipl.Ing. Franz Bergler

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