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Vom Ice-Roadtrucker zum Kleinmechaniker Empfehlung

Das kleine, feine Kupnick-Team hat sich auf die Reparatur und den Handel von Kleinmaschinen spezialisiert.Das kleine, feine Kupnick-Team hat sich auf die Reparatur und den Handel von Kleinmaschinen spezialisiert.

Nach der Mechanikerlehre hat sich Jürgen Kupnick gründlich die „Hörner abgestoßen“, ehe er Verantwortung übernahm. Er versuchte sich vom Bäcker, Gläserwäscher, zwischendurch eine Wintersaison als Ice-Roadtrucker in Kanada, schließlich wieder in der Heimat als Klein-Keuschler mit mehr als 30 Ziegen und als Taxi- und Schulbusfahrer, ehe er seiner Berufung folgte und sich selbständig machte.

Geschraubt hat Jürgen Kupnick schon immer gerne. Bereits als Kind war ihm das Zerlegen und Reparieren von Spielzeug lieber, als das Spielen damit. Auf die Frage, was er einmal werden möchte, kam wie aus einer Pistole geschossen die Antwort: „Mechaniker!“

Nach dem Abschluss der Mechanikerlehre, als seine „Sturm und Drangzeit“ am Höhepunkt war, ließ er es so richtig „krachen“. Er versuchte sich als Bäcker und meinte er hätte eine neue Berufung gefunden und eine Karriere als Gläserwäscher beendete er nach einer Saison. Seine Abenteuerlust brachte ihn als Ice-Roadtrucker ins nordwestliche Kanada, wo er eine Wintersaison auf riesigen Lastwagenzügen, auf sogenannten „Ice-Roadtrains“, Güter über die zugefrorenen Seen Kanadas transportierte. Eine Tour bedeutete vier Tage volles Risiko: Während der Fahrt über die zugefrorenen Seen und durch unbewohntes Gebiet war man auf sich selbst gestellt. Da lernte Jürgen Kupnick was heißt improvisieren zu müssen. 

Heute denkt Jürgen Kupnick gerne an seine „wilden Jahre“ zurück. Seine Frau Daniela war ihm, lange bevor sie heirateten, eine große Stütze gewesen. Sie sprach ihm Mut zu, als ihn ein Stallbrand an den Rand der Verzweiflung brachte, sie unterstützte ihn bei der Arbeit in der kleinen Landwirtschaft wo sie nur konnte und sie akzeptierte es als er 2013, nur mit einem Werkzeugkoffer, das Mechaniker Gewerbe angemeldet hat. Der „Kleinmaschinen Notdienst“ von Jürgen Kupnick sprach sich rasch herum und dass er Leihgeräte während der Reparaturphase zur Verfügung stellte, erwies sich als „goldrichtig“. „Mein Leihrasenmäher hat sogar einen Getränkehalter für heiße Tage,“ meint er schmunzelnd. 

Inzwischen ist aus dem Werkzeugkoffer von damals eine exklusive mobile Werkstatt geworden. In dem Stall sind, nach langen Überlegungen, die Ziegen einer kleinen Mechanikerwerkstatt mit Hebebühne gewichen. Jürgen Kupnick hat mit der Mechanikerin Sonja eine tüchtige Mitarbeiterin gefunden, die richtig anpacken kann. 

Mit der deutschen Marke SABO hat er einen zuverlässigen Partner für den Handel zu Garten- und Rasenpflegegeräten gefunden. Sein erster verkaufter bärenstarker SABO Rasenmäher-Roboter ist in Altaussee in Betrieb gegangen. Und beim Handel und der Reparatur von Schneefräsen erwartet er sich auch einiges. Auf alle Fälle ist Jürgen Kupnick für die kalte Jahreszeit bestens gerüstet und sein neuer Mercedes Vito Allrad-Werkstattbus wird im Oktober geliefert, denn der nächste Winter kommt bestimmt…

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