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Die Latsche – ein Strauch nicht nur für den Friedhof

Um Allerheiligen tritt die Latsche in den Vordergrund – als Dekoration für Gräber oder auch als Abdeck-Schutz für überwinternde Pflanzen. Dabei braucht sich die Latsche gar nicht zu verstecken.

Die Latsche oder Legföhre (Pinus mugo) ist die heimliche Apotheke von der Alm. Ihre ätherischen Öle, die in allen Pflanzenteilen enthalten sind, wirken desinfizierend, schleimlösend und unterstützt den Auswurf von Schleim in den Atemwegen. Auch äußerlich angewandt unterstützt es die Durchblutung und soll auch gegen Rheuma wirken (auch als Badezusatz). Der Hustensaft aus den frischen Trieben sollte in keiner Hausapotheke fehlen. 

Ähnlich wie ihre Verwandten Zirbe und Kiefer reduzieren sie den Herzschlag. Wissenschaftliche Studien belegen diese Tatsachen. Alle Pflanzenteile können fein geschnitten in einer Glasschüssel über mehrere Tage den wunderbaren Duft in jedem Raum verströmen. Selbstverständlich kann das Latschenöl, welches durch Destillation gewonnen wird, auch käuflich erworben werden.

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