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GUT oder SCHLECHT?

Gedenkjahre sind GUT, denn sie erinnern an denkwürdige Ereignisse - an gute sowie an schlechte. Was GUT oder SCHLECHT ist, liegt in den Augen des Betrachters.

Die Ausrufung der Ersten Republik im Herbst 1918 wird, als die Geburtsstunde der Demokratie in Österreich, als GUT empfunden. Auch die vorangegangenen Jahrhunderte der Monarchie werden großteils als nicht so SCHLECHT wahrgenommen, das rauschende Kaiserfest in Bad Ischl,  zum Geburtstag von Kaiser Franz Joseph am 18. August, liefert Zeugnis dafür. Die Niederschlagung der März-revolution und die Oktoberrevolution 1848, in deren Folge Franz Joseph  frühzeitig gekrönt wurde, könnte man zwar als SCHLECHT bezeichnen, aber das ist ja „eh schon lange her“. Dass der Monarch am Ende seiner 70jährigen Regentschaft in Bad Ischl die Kriegs-erklärung an Serbien unterzeichnete, in deren Folge der erste Weltkrieg ausbrach, muss man als SCHLECHT bezeichnen, für den Tourismus heute ist es jedoch GUT. 

Die Erste Republik könnte man vielleicht in ihren Ansätzen als GUT bezeichnen, hätten nicht Neid und Missgunst auf Grund der destabilen Lage Mächte hervorgebracht, die ausgesprochen SCHLECHT waren und die ab 1938 die größten Verbrechen der Menschheitgeschichte begingen.

Und mir wird SCHLECHT, wenn ich sehen und hören muss, wie auch heute wieder Menschen aus Neid und Missgunst schimpfen und jammern, intrigieren und hetzen, obwohl es dem Großteil so GUT geht wie nie zuvor - denn das ist der Stoff, mit dem man Unheil herbeiruft - und der ist SCHLECHT!!!

meint Josef Khälß. 

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