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Fremdschämen

Der Fremdenverkehr boomt, die Sommerfrische erlebt gerade eine Renaissance und in den Medien wird das Ausseerland-Salzkammergut als DAS „Seelenparadies“ hochgejubelt. Eigentlich  müssten alle glücklich und  zufrieden sein, wären da nicht…

Immer öfters wird unter vorgehaltener Hand der hemmungslose Umgang mit Grund und Boden kritisiert. Wurde vor noch nicht all zu langer Zeit wegen des scheinbar aus-ufernden Zweitwohnsitzes gemotzt (ohne den es in Wahrheit um den Wohlstand der Region um einiges schlechter bestellt sein würde), lässt jetzt eine „kranke“ Entwicklung nichts Gutes erwarten. Scheinbar ohne es zu bemerken tun sich Grundbesitzer und Kommunal-politiker immer schwerer, nicht zum Spielball finanzkräftiger Immobilienspekulanten zu verkommen, Beispiele gäbe es mehrere.

Wenn z. B. nur ein Bruchteil von dem wahr ist, was über die Vorkommnisse beim Sommersbergsee kolportiert wird (was ich allerdings nicht glauben kann), wenn es wirklich stimmt, dass sich im Sog eines widerlichen Rechtsstreits um Immobiliengeschäfte mysteriöse Securities beim Sommersbergsee wie Wegelagerer aufführen und einen der idyllischsten Plätze der Region als Kampfarena für nicht nachvollziehbare Geschäfte- missbrauchen, dann erscheint mir unser „Seelenparadies“ plötzlich massiv gefährdet. 

Dann würde mir nichts anderes übrig bleiben, als mich für die Verantwortlichen, die solch untragbare Zustände zulassen oder gar provozieren „fremdzuschämen“,
aber wie gesagt, ich glaube das alles einfach nicht! Josef Khälß

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